DAS ERSTE SEGEMENT ( MODUL)

Nach langen überlegen hab ich mich schließlich als Grundgleis für Tillig Elite Code 83 entschieden.

Die Weichenbausätze sind relativ günstig noch dazu sehr flexibel und das Zusammenbauen macht noch Spaß.

Die fertigen Weichen von Tillig sind kaum teurer als andere und überzeugen mich in jeder Hinsicht.

Mir gefallen besonders die durchgehenden Weichenzungen und die brünierten Schienenprofile.

Flexgleise in Holz – oder Betonschwellen Ausführung gibt es auch – was will man mehr.

Weiters benötige ich einige Weichen von Peco Code 75 und Roco Line Code 83.

 

Auf der Vorbildseite sieht man die interessante Bahnhofsausfahrt Richtung Mürzzuschlag die es nun gilt in die Tat umzusetzen.

Also eines Vorweg – ich habe es mir einfacher vorgestellt.

Es passt hinten und vorne nicht zusammen, die Weichgrade passen nicht usw.

 

Da hilft nur mehr die Weichen Umbauen, kürzen, Herzwinkelstück schleifen, Verbindungsschwellen kürzen damit sich der Abzweiggrad ändert.

Aber ich habe es geschafft und ohne die bereits vorhandenen maßstäblichen Gebäudemodelle wäre es nicht machbar gewesen.

So konnte ich einen glaubwürdigen Kompromiss zwischen Modell und Realität schaffen, ohne jetzt Unsummen für Modellweichen der Superlative auszugeben.

 


Mein erstes Modul:

 

wem es interessiert: Bauabschnitt Km 103,40 bis 103,55
ca .150 Meter - das sind 173,56 cm - mein Modul 170 cm

 

Normalerweise baut man sich erst Modulekästen die benötigt werden, wie wir sie alle kennen, und beginnt nun mit der Verlegung der Gleise.
Ich mache es anders und nehme die fertige Länge des Moduls( Trassenbrett) und verlege zuerst die Gleise und Weichen.
Wenn das geschehen ist, weis ich genau wie der Grundkasten des Moduls mit all seinen Querverstrebungen aussehen muss, ohne das ein Unterfluweichenantrieb, Signalanschluss usw.
im Weg steht.

 

Trassenbrett - 10 mm Sperrholz 2mal gestrichen mit wasserfestem Klarlack!
Gleisunterlage - 5 mm Naturkork
Rahmen und Querverstrebungen - 18mm Fichtenleimholz

 

Stolz bin ich auf meine selbst gebaute 12° Grad Hosenträgerweiche ( Tillig und Peco) die einen Zwischengleisabstand von 56 mm aufweist uns stolze 63 cm lang ist!
Die verlegten Gleise und Weichen wurden ausschließlich geklebt.
Ob es nun wirklich im Fahrbetrieb leiser ist, wie manche behaupten, bezweifle ich aber ich möcht den Gesamteindruck nicht durch Nägel und Schrauben trüben.

 

Jedenfalls konnte ich so und das möchte ich betonen, annähernd !!, die Gleise so verlegen, dass sie der Ausfahrt am Bahnhof Semmering in Richtung Mürzzuschlag entsprechen.

Hier Fotos zum Vergleich - Vorbild und Modell